logo

Grüne Smoothies zum Selbermachen

Wie bereite ich selbst köstliche Grüne Smoothies zu?

Nichts leichter als das! Zu etwa zwei Drittel sollten die Smoothies aus „Grünzeug“ (Blätter, Gräser, Kräuter oder auch Algen) und das restliche Drittel aus Früchten bestehen. Etwas Wasser reguliert die Konsistenz. Smoothies dürfen nicht zu dickflüssig, sollten aber auch nicht zu wässrig sein. Wenn sie leicht cremig sind, sind sie genau richtig! Manchmal werden zur Geschmacksverbesserung Kakao-Nips oder Kakaopulver zugesetzt, idealerweise jedoch nicht zu oft. Die pure Kombination von Obst und Blattgrün ist für unseren Körper am Zuträglichsten und wenn du dich an den Geschmack gewöhnt hast, kannst du den Obstanteil sogar etwas reduzieren oder gelegentlich ganz ausfallen lassen.

Zum Mixen verwendet man – im Unterschied zum Saft - meist die gesamte Frucht beziehungsweise Pflanze. Das hat den Vorteil, dass auch wirklich alle Inhaltsstoffe verwertet werden und zusätzlich ein großer Anteil an Ballaststoffen erhalten bleibt, der unsere Verdauung anregt und den Transport durch den Darm beschleunigt.

Einfach die Zutaten aussuchen, waschen und ab in den Mixer. Am besten zuerst das frische oder getrocknete Blattgrün in das Mix-Gefäß füllen und danach erst die Früchte und das Wasser. So erfasst das Gerät die Ingredienzien besser. 1 – 2 EL Smoothie Green getrocknete sowie feinst gemahlene Blätter, Kräuter, Keimlinge oder Algen hinzufügen (wenn kein frisches Grün in Bio-Qualität verfügbar ist, kann dieses auch einfach durch verschiedene Smoothie Green Pulver ersetzt werden). Innerhalb von Sekunden ist das gesunde Power-Menü fertig – perfekt zum Mitnehmen in die Arbeit oder zur Schule! Wer es morgens eilig hat, bereitet seine Smoothies schon am Abend davor zu und bewahrt sie im Kühlschrank auf.

Besonders geeignet sind alle Sorten von Wildkräutern (Löwenzahn, Brennnessel, Gänseblümchen oder Spitzwegerich um nur einige zu nennen), Salat, Mangold und Spinat sowie Gartenkräuter (etwa Basilikum, Pfefferminze, Petersilie, Zitronenmelisse, Oregano, Thai Basilikum), das Grün der Wurzelgemüse (Karotten, Kohlrabi, Radieschen), Erdbeerblätter, grüne Kohlsorte aber auch Blätter von Sträuchern und Bäumen (z.B.: Haselnuss, Moringa-, Brombeer- oder Himbeerblätter). Durch das Mixen mit Früchten wird der oft intensive Geschmack neutralisiert, die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben jedoch erhalten.

Grüne Sprossen (z.B. von Leinsamen, Alfalfa, Dinkel, Chia, Gerste, Hafer, Reis, Roggen, Weizen, Buchweizen, Hirse) sind auf Grund ihrer hohen Nährstoffdichte ebenfalls sehr zu empfehlen. Manche Früchte kann man sogar komplett mit Schale und Kerngehäuse mixen. Äpfel, Weintrauben und Birnen etwa oder – dann aber geschält – Grapefruit, Orange, Khaki, Melone und Zitrone. Denke bitte daran immer Obst aus biologischem Anbau zu verwenden!

Für besonders „Süße“ oder um Kindern Grüne Smoothies anfangs schmackhaft zu machen, eignen sich getrocknete Datteln, Feigen oder Rosinen als Zusatz.

Oder experimentiere doch mit einem Stück Ingwerwurzel, etwas Kardamom, Zimt, oder Vanille und bring dadurch etwas Abwechslung in deinen Smoothie-Alltag. Für die „Scharfen“ unter euch darf es auch ein wenig Chili sein.

Willst du dein Sexualleben zu neuen Höhen bringen, so rühre etwas Macapulver mit ein. Der Macaknolle wird, neben vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen, eine lust- und potenzsteigernde Wirkung nachgesagt.

Unbedingt regelmäßig die verschiedenen Blattgemüse wechseln:

Wenn man von einer ausgewogenen, vielseitigen Ernährung spricht, so gilt das auch für Grünpflanzen: Wechsle die verschiedenen Smoothie Green Sorten am besten täglich ab!

Pflanzen sind darauf bedacht ihre Samen möglichst weit zu verstreuen. Daher sind Früchte, die sie umhüllen, besonders süß um zum Verzehr einzuladen. Auf der anderen Seite sind Pflanzen nicht daran interessiert, dass ihre Blätter, die sie zur Photosynthese benötigen, an einem Standort völlig abgeweidet werden. Würden Kühe, Hirsche oder Pferde immer nur eine bestimmte Sorte Pflanzen bevorzugen, wäre diese über kurz oder lang ausgerottet. Aus diesem Grund enthalten Grünpflanzen kleine Mengen Alkaloide und Bitterstoffe, die in großer Konzentration schädlich sein können. Deswegen verzehren Pflanzenfresser über den Tag verteilt viele verschiedene Sorten an Grünpflanzen.

Auch wir Menschen kommen im Prinzip mit winzigen Mengen dieser Alkaloide sehr gut zurecht, in kleinen Mengen sind sie sogar äußerst förderlich. Über einen längeren Zeitraum immer das gleiche Blattgemüse gegessen, sammeln sich die Alkaloide im Körper an. Wir sollten daher die einzelnen Sorten variieren, denn jede Pflanze verwendet unterschiedliche Alkaloide um sich vor Fraß-Feinden zu schützen. Es ist ratsam abwechselnd mehrere verschiedene Grünpflanzen zu verwenden und diese täglich, oder alle paar Tage, zu wechseln. Jedes Blattgrün enthält unterschiedliche Alkaloide und durch das ständige Abwechseln ist sichergestellt, dass sich nicht zu viele Alkaloide einer Sorte im Körper aufbauen. Eine andere Möglichkeit ist, eine Sorte einige Tage lang zu essen und diese dann erst einige Wochen später wieder einzusetzen. Manche hören auf ihren Körper und entscheiden intuitiv wann sie die verschiedenen Sorten wechseln.

Der richtige Mixer: Wenn du dir Grüne Smoothies selbst zubereiten willst, ist die Wahl des richtigen Gerätes zu beachten:

Für optimale, cremige Smoothies benötigst du den entsprechenden Mixer. Mit gewöhnlichen Haushaltsgeräten lassen sich ganz passable Obst-Smoothies herstellen. Die Fasern von Blattgemüse und Wildkräutern werden jedoch erst mit Hochleistungsmixern perfekt zerkleinert. Ein derartiges Gerät zeichnet sich durch besonders starke Motoren mit mindestens 22.000 Umdrehungen der Messer im gefüllten Zustand aus. Zusätzlich besitzen diese Geräte spezielle Behälter, die das Mixgut den passend geformten Messern effizient zuführen.

Solche Spezialgeräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, haben aber im Gegenzug meist eine außergewöhnlich lange Garantiezeit und liefern ein besseres Ergebnis. Mit diesen Hochleistungsmixern kann man auch Nüsse reiben und extrem fein pürieren. Ein Vergleichstest ergab, dass die hochwertigeren Geräte viel cremigere Smoothies, ohne unangenehme Faserreste, herstellen und sich dies im Endeffekt auch auf den Geschmack auswirkt.

Beachte beim Kauf eines Hochleistungsmixers, dass ein Stopfer im Lieferumfang enthalten ist, mit dem du den Mixinhalt zum Schneidwerk hinunterdrücken kannst.


Wie alles begann: Victoria Boutenko und die Grünen Smoothies

Als Victoria Boutenko im Jahr 2004 die Grünen Smoothies erfand, wusste sie noch nicht, dass sie einen wahren Hype auslösen würde. Aber der Reihe nach:

Vor über 30 Jahren emigrierte die gebürtige Russin samt ihrer Familie in die USA. Mit der Zeit begannen alle Familienmitglieder an Gewicht zuzunehmen und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich durch Fastfood, Süßigkeiten und die ungesunden amerikanischen Essgewohnheiten rapide. Geplagt von zahlreichen gesundheitlichen Problemen (Arthritis, Diabetes, verschiedenen Allergien, Herzrhythmusstörungen und vieles mehr) begann sich Victoria Boutenko mit Ernährungslehren zu beschäftigen und änderte den Speiseplan radikal auf vegane Rohkost. Nach sieben Jahren strikter Rohkostdiät besserte sich sowohl ihre Gesundheit als auch die ihrer Angehörigen, machte jedoch keine weiteren Fortschritte mehr, beziehungsweise war ihnen die mühsame Zubereitung und Einschränkung in der Auswahl der Lebensmittel mittlerweile zur Last geworden.

Victoria erinnerte sich daran, was sie über die Ernährungsweise der Primaten in Erfahrung gebracht hatte: Hauptsächlich bestehen die Mahlzeiten von Menschenaffen zu rund einem Drittel aus Früchten und zu zwei Drittel aus Blättern, die diese sogar in Kombination verspeisen indem sie z.B. ein Stück Obst in ein Blatt wickeln, bevor sie diese genüsslich verspeisen. Ernährungswissenschaftler haben festgestellt, dass grüne Blätter nicht nur extrem chlorophyllhaltig sind sondern auch über eine außergewöhnlich hohe Nährstoffdichte verfügen. Sie sind kalorienarm, strotzen aber vor Vitalstoffen. So enthält zum Beispiel das Karottengrün mehr Gesundes als die Karotte selbst. Lange beschäftigte sich Victoria mit der Frage, welche Blätter für den Menschen am Geeignetsten wären. Am Effektivsten und für die Gesundheit Förderlichsten, schienen ihr schließlich Blattsalate sowie Wild- und Gartenkräuter. Da das Kauen von größeren Mengen mühsam und zeitaufwendig ist, kam ihr die Idee das „Grünzeug“ zusammen mit Früchten im Mixer zu zerkleinern. Der Zusatz von Obst verleiht den Smoothies einen angenehmen Geschmack sowie Cremigkeit und überdeckt die kostbaren Bitterstoffe ohne deren Wirkung zu beeinträchtigen. Einen weiteren Vorteil haben die Grünen Smoothies gegenüber einer riesigen Salatschüssel: Die schwer verdaulichen Pflanzenfasern werden durch das feine Zerkleinern, ähnlich wie beim ordentlichen Kauen, aufgebrochen und somit besser und schneller vom Körper angenommen.

Die neue Verarbeitungsweise brachte noch zusätzliche Bequemlichkeiten: Bereits gemixte Säfte lassen sich im Kühlschrank etwa 2 Tage aufbewahren und in Gläsern, z.B. am Arbeitsplatz oder zu Tagesausflügen, leicht mitnehmen. Auf diese Weise ist es möglich zwischendurch, ohne viel Mühe, eine gesunde Mahlzeit einzunehmen.

Victoria Boutenko teilte ihr Wissen in Büchern mit und die Grüne Smoothie Welle war geboren.

Smoothies erleichtern den Umstieg hin zu einer vermehrt pflanzlichen Ernährung und bremsen durch ihren Mineralstoffgehalt den Heißhunger nach ungesunder tierischer Nahrung.

Gerade für Menschen, die nicht gerne kochen und wenig Zeit haben, ist die superschnelle Zubereitung der Grünen Smoothies ideal. „Fast-Food“ – und dennoch die wohl beste Ernährung, die man sich vorstellen kann! Probiere es doch mal aus! Die Einfachheit der Herstellung wird dich überzeugen.

Manche sind für grünes Blattgemüse oder Salate gar nicht zu begeistern. Doch auch für diese Personen eignen sich Grüne Smoothies, da die Kombination von Obst und Blattgrün eine völlig neue Geschmackskomponente kreiert und die breiig, cremige Form besser akzeptiert wird. Nütze die große Vielfalt von Obst und Grüngemüse, um in Zukunft reichlich mit Vitalstoffen versorgt zu sein!

Chlorophyll

Chlorophyll ist einer der wichtigsten Inhaltsstoffe Grüner Smoothies. Es ist der chemischen Struktur des menschlichen Blutfarbstoffes Hämoglobin sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass es statt Eisen Magnesium enthält. Chlorophyll wird durch Sonnenenergie gebildet und mit Hilfe von Photosynthese wandelt es Licht in Kohlehydrate um. Dadurch erhält die Pflanze die nötige Lebenskraft.

Im Smoothie sollte man daher für einen hohen Chlorophyllgehalt sorgen. Je dunkelgrüner die Pflanze, desto mehr davon enthält sie. Viele Kohlsorten sind besonders reich an Chlorophyll, ebenso Spinat, Petersilie und Kresse. Auch den Wildkräutern Löwenzahn, Brennnessel, Taubnessel und Spitzwegerich wird ein hoher Anteil nachgesagt. Algen, z.B. Spirulina, Chlorella und die Afa-Alge, sowie Gerstengras- und Moringablattpulver sind ebenfalls sehr nährstoffreiche, geeignete Zutaten, mit außergewöhnlich hohem Chlorophyllgehalt.

Antioxidantien

Durch unsere heutige intensive Lebensweise mit Stress, Alkohol, Nikotin, Ozonbelastung, Feinstaub, einseitige Ernährung aber auch Leistungssport, bilden sich vermehrt freie Radikale im Körper. Dabei handelt es sich um hochreaktive, gefährliche Sauerstoffmoleküle, die unter anderem den Alterungsprozess fördern. Sie verändern die schützende Zellmembran, können das Erbgut schädigen und sind somit Auslöser vieler Krankheiten, wie etwa Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen verhindern, indem sie an die freien Radikale ein Elektron abgeben. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Antioxidantien, schützt die Zellmembranen vor Einwirkungen durch freie Radikale. Smoothie Green Moringablattpulver z.B. enthält 46 verschiedene natürliche Antioxidantien und bietet einen hohen ORAC Wert von über 46.000 umol TE je 100 Gramm. Mit dem ORAC Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) wird die antioxidative Fähigkeit eines Nahrungsmittels angegeben. Je höher dieser Wert, desto mehr und desto schneller werden freie Radikale neutralisiert. Für die tägliche Grundversorgung sind etwa 5.000 – 7.000 ORAC-Einheiten notwendig. Mit 15g Moringapulver kannst du den Tagesbedarf an Antioxidantien bereits abdecken. Besonders gut sind Antioxidantien in Verbindung mit anderen bioaktiven Stoffen, wie sie in Moringa zahlreich vorkommen.

Moringa gehört zu den Pflanzen mit den höchsten ORAC Werten. Aber auch unsere anderen Smoothie Green Produkte wie Gerstengras, Löwenzahn, Spitzwegerich, Brennnessel, Spirulina, Chlorella, Kakao und Kakaonips oder Weizenkeimsprossen weisen hohe Werte an Antioxidantien auf.

Superfoood

Als Superfood bezeichnet man Nahrungsmittel, die eine besonders hohe Konzentration an Nährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe oder Chlorophyll) aufweisen. Der Begriff ist jedoch keine wissenschaftliche Definition und es ist nicht ganz geklärt, welche Lebensmittel offiziell Superfood genannt werden dürfen.

Häufig werden folgende Superfoods aufgelistet:

Goji Beeren
Moringablatt
Kakao
Maca
Spirulina
Afa-Alge
Aloe Vera
Hanfsamen
Kokosnussprodukte
Chia Samen
Gerstengras
Weizengras
Chlorella
Acai Beere
Noni Beere
Kurkuma
Lucuma
Zimt usw.

Aminosäuren

In unserem Organismus gibt es 22 Aminosäuren, aus denen alle anderen Proteine zusammengesetzt sind. Diese Bausteine werden zur Bildung von Botenstoffen, Muskeln, Hormonen und Enzymen benötigt. 8 davon sind essentiell, sie können nicht aus kleineren Aminosäuren zusammengesetzt werden und müssen daher mit der Ernährung aufgenommen werden. Fehlt auch nur eine Aminosäure, so wird auch die Funktion aller anderen im gleichen Ausmaß eingeschränkt. Weiters gibt es auch noch sogenannte semi-essentielle Aminosäuren, die der Körper unter bestimmten Bedingungen (Kindheit, Krankheit, Operationen) nicht bilden kann.

Aminosäuren sind unter anderem für die Freisetzung von Wachstumshormonen wichtig, mit denen der Muskelaufbau, die Gewichtsabnahme und die Organregeneration gefördert werden. Sie unterstützen die Muskeln und Geisteskraft. So sind zum Beispiel Isoleucin, Leucin und Valin zum Aufbau von Botenstoffen (Neurotransmittern) wie Serotonin für Gehirn und Nervenzellen nötig. Weiters helfen Aminosäuren dem Immunsystem, in dem sie die Virenabwehr stimulieren. Sie helfen körperfremde Stoffe abzuwehren, als Antioxidantien gegen freie Radikale zu wirken oder haben eine Schutzfunktion gegen ultraviolette Strahlung. Arginin zum Beispiel hemmt das Wachstum von Tumorzellen und Histidin sorgt für den ausreichenden Sauerstofftransport indem es die Hämoglobin Synthese ermöglicht.